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Eigene Ausstellung

Diamonds will be back. Ausstellungsprojekt an der KTB.

KTB: das ist die Abkürzung für „Kontinentales Tiefbohrprojekt“ – eines der wichtigsten geowissenschaftlichen Projekte der 1990er Jahre. Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens wurde einer der tiefsten Bohrlöcher weltweit gebohrt und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln untersucht. Bohrplatz war der Ort Windischeschenbach in der Oberpfalz. Die erreichte Bohrtiefe betrug fast 10 Kilometer. Geblieben ist davon – neben vielen wissenschaftlichen Erkenntnissen – der weithin sichtbare 83 Meter hohe Bohrturm, das daran anschließende Lager für die Bohrkerne und ein Informations- und Dokumentationszentrum.

Ab März 2024 habe ich die Möglichkeit, dort meine Fotoausstellung „Diamantwelten“ in einer erweiterten Form im Foyer und Vortragssaal zu zeigen.

Für weitergehende Informationen zu den vielfältigen Aktivitäten des KTB-Infozentrums – hier der LINK.

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Allgemein Ausstellungen

Eindrücke von der Paris Photo 2021

Paris Photo 2021

Nach einem Jahr Corona-Pause fand dieses Jahr wieder die Messe ParisPhoto statt.
Da das Grand Palais, der bisherige Veranstaltungsort, grundlegend saniert werden muss, erfolgte ein Umzug in einen temporären Bau, das „Grand Palais Ephemere“. Ein durchaus interessantes Gebäude am Marsfeld, gegenüber der Ecole Militaire und damit direkt in der Sichtachse zum Eiffelturm.

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Ausstellungen

Bill Brandt im Kunstfoyer der Bayerischen Versicherungskammer

Beinahe übersehen hätte ich die Ausstellung von Bill Brandt im Kunstfoyer der Versicherungskammer. Die Bilder dieses Klassikers sind noch bis zum 28. November 2021 zu sehen. Der 1904 in Hamburg geborene und 1983 in London verstorbene Bill Brandt wird oft in einem Atemzug mit Fotografen wie Walker Evans oder Henri Cartier-Bresson genannt. Beeindruckend ist die Breite seinen Oeuvres: Von surrealistischen Arbeiten (er arbeitete in Paris mit Man Ray zusammen) über die journalistischen, teilweise

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Allgemein Ausstellungen Eigene Ausstellung

Munich Show – Münchner Mineralientage.

Magische Fossilien auf der Munich Show 2021

Neben der Fotografie bin ich ja auch Geowissenschaftler und als solcher beim Geologischen Dienst am Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) beschäftigt. In den letzten zwei Jahren hatte ich das Vergnügen, beides immer wieder zusammenzubringen.
Für ein Buchprojekt des Geologischen Dienstes habe ich viele Aufnahmen von Fossilien aus der Sammlung des Amtes (die ich einige Jahre betreuen durfte) angefertigt. Nun ist das Buch erschienen und wurde zusammen mit einer Begleitbroschüre am Stand des LfU auf der Munich Show präsentiert. Auf großen Leuchtstelen sind meine Fossilienfotos und daneben das jeweilige Original-Objekt gezeigt worden. Die Münchner Mineralienmesse ist die größte ihrer Art in Europa! Daher freut es mich doch sehr, wenn ich meine Bilder hier tausenden von Fachbesuchern präsentieren konnte.
Das Buch mit dem Titel „Zu Stein geworden – 50 Fossilien und ihre Geschichten“ richtet sich bewusst an die interessierte Öffentlichkeit. Es bringt dem Leser die Entwicklung des Lebens in Bayern an Hand von 50 Sammlungsobjekten näher. Das 296 Seiten starke Buch kann beim LfU für nur 19,-€ bestellt werden. Zusätzlich erscheint eine 36-seitige Begleitbroschüre „Magische Fossilien“ zur Ausstellung (ebenfalls mit meinen Aufnahmen). Diese gibt es als PDF-Download (gratis) bzw. gedruckt in Zusammenhang mit einer beim Landesamt für Umwelt ausleihbaren Ausstellung für Schulen etc.

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Ausstellungen

Erwin Olaf in der Kunsthalle München

„Unheimlich schön“ heißt die Ausstellung – und genau das beschreibt sie in zwei Worten.
Endlich wieder eine „richtige“ Ausstellung mit „richtigen“ Bildern. Natürlich war mir der Name Erwin Olaf schon lange bekannt und einige seiner Bilder im Gedächtnis präsent. Schließlich fanden sich immer wieder Bildstrecken des holländischen Fotografen in diversen Foto- und Kunstmagazinen. Dennoch – wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass Print- oder gar Online-Medien eine klassische Ausstellung in keiner Form ersetzen können, die Präsentation in der Hypo-Kunsthalle in München hat ihn erbracht. Sowohl in der Summe (alle wichtigen Werkgruppen Olafs sind präsent), als auch im Detail. Olaf überlässt nichts dem Zufall – weder bei der Aufnahme, nicht bei der Ausarbeitung und auch nicht bei der Präsentation. Rahmung, Hängung, Beleuchtung, alles in fast beängstigender Weise perfekt. Hier toppt die Kunsthalle ihr ohnehin hohes Niveau nochmal selbst. Alles „unheimlich schön“!
Auch wenn mich nicht jede Arbeit inhaltlich anspricht, die künstlerische und handwerkliche Qualität steht außer Zweifel. Beeindruckend, wie Erwin Olaf auch aktuelle Ereignisse aufgreift und in intensive Werkgruppen umsetzt – etwa die Ereignisse der Kölner Silvesternacht von 2015 bis zum Lockdown 2020/21. Auch die Multimedia-Installationen haben mich sehr überzeugt. Absolut sehenswert die Making-Of-Filme. Letztlich möchte ich keine Werkgruppe herausheben. Von der Bildgruppe am Beginn der Ausstellung zur Corona-Pandemie bis zur abschließenden Gruppe, die extra für diese Ausstellung in Oberbayern und Tirol angefertigt wurde. Einfach sehenswert.

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Ausstellungen Fotobücher

Bernd Sannwald in der Chirurgie…

Copyright Bernd Sannwald


Keine Angst – dem Münchner Kunstfotografen Bernd Sannwald geht es sehr gut! Und auch die oftmals mutigen Anschnitte seiner Bilder sind keine Folge chirurgischer Eingriffe.
Des Rätsels Lösung: seit Mittwoch, dem 31. Oktober ist eine schöne Auswahl seiner Bilder in der Privatstation M4a der Klinik und Poliklinik für Chirurgie im Klinikum Rechts der Isar in München zu sehen.
Bevor die Bilder stationär aufgenommen wurden, fand aber am 31. Oktober eine Veranstaltung im Hörsaal „Pavillion“ des Klinikums statt, für die der Begriff Vernissage fast zu kurz gegriffen ist. Im Rahmen der Reihe „Ars et Sanitas“ (weitere Infos hier) wurden nämlich nicht nur die zu erwartenden Laudatios gehalten. Bernd Sannwald hielt in vollbesetzten Pavillion auch einen äußerst interessanten und kurzweiligen Vortrag zum Thema „Wahrnehmung und Fotografie“. Daran schloss sich auch noch – für den der wollte – eine praktische Übung in Form einer Kurzmeditation vor den Bildern an. Der gelernte Psychotherapeut Sannwald trifft den berufenen Fotografen Sannwald…
Die bei dieser Gelegenheit gezeigten Bilder – überwiegend sehr grafisch gesehene, stark abstrahierte Architekturdetails – eröffnen dem Betrachter viele Möglichkeiten der Interpretation. Jeder wird in den Bildern seine eigene, individuelle „Wirklichkeit“ wiederfinden.

Eine ganze Reihe der Bilder kann man auch in Bernd Sannwalds sehr empfehlenswerten Buch „Verborgene Schönheiten“ bewundern.

Ausstellung (noch bis 30. April 2020):
Privatstation M4a
Klinik und Poliklinik für Chirurgie
Klinikum rechts der Isar
Technische Universität München
Ismaninger Straße 22
81675 München

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Ausstellungen

Ryuji Taira – „Transformation“

Der japanische Fotokünstler Ryuji Taira stellt aktuell seine Platin-Palladium-Prints in München aus.

Ryuji Taira: Tanpopo #2; Platin-Palladium-Print auf Gampi-Papier
Ryuji Taira: Tanpopo #2; Platin-Palladium-Print auf Gampi-Papier

Einen Augenschmaus besonderer Art kann man derzeit in der Galerie Edition Camos in München erleben: Stillleben von großer Konzentration und innerer Ruhe, ausgearbeitet im aufwändigen Platin-Palladium Verfahren auf edlem Gampi-Papier.

Ryuji Taira ist ein stiller Beobachter, er liebt die Natur und die Einsamkeit.  Er sagt selbst, dass ihn auf seinen Wanderungen oft gerade die verblühten Pflanzen, die abgestorbenen Insekten faszinierten. Die darin manifeste Vergänglichkeit inspirierte ihn, einen neuen Anfang zu suchen.  Er will die fragile Schönheit der Schöpfung in seinen Platin-Palladium-Prints im wahrsten Sinne ver-ewigen. Ihrem Leben,  ihrer kurzzeitigen ephemeren Ästhetik zwischen Leben und Tod Bestand verleihen.

Selbst ein verblühter Samenstand eines Löwenzahnes, den der nächste Windhauch für immer wegnehmen wird, ist es Wert, sehr sorgfältig aufgenommen und noch aufwändiger auf edelstes Papier übertragen und mit edelstem Metall bewahrt und betrachtet zu werden.

Eindrückliche Bildarrangements, handwerklich perfekt umgesetzt.

Die Ausstellung ist noch bis 3. Dezember zu sehen.

Ryuji Taira in der Galerie Edition Camos/München
Ryuji Taira in der Galerie Edition Camos/München
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Ausstellungen Eigene Ausstellung

„Königstraum“ am Starnberger See – König Ludwig II. kommt zurück

Koenigstraum_2Nur einen Steinwurf entfernt von der Roseninsel, einem der Lieblingsorte des Märchenkönigs,  zeige ich ab 6. August 2016  meine Arbeit „Königstraum“.

Es werden etwa zwanzig Arbeiten aus dieser Serie zu sehen sein – ich freue mich schon sehr, sie in den schönen, hellen Räumen in der „Galerie Starnberger See“ in Feldafing/Garatshausen zu präsentieren. Die Galeristin Sonja Conrads hat sich zur Vernissage ein besonderes Schmankerl einfallen lassen: Die Einführung übernimmt Dr. Fritz Fenzl, Autor des Buches „Magische Orte von König Ludwig II.“ Bestimmt also ein magischer Abend – ein echter Königstraum!

Die Ausstellung kam auf Vermittlung meines Münchner Galeristen Walter Zettl zu stande – ganz herzlichen Dank auch an dieser Stelle.

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Ausstellungen Eigene Ausstellung

Der „Spaziergang nach Syrakus“ ist in Genua

Vernissage "Spaziergang nach Syrakus" in der Galerie Incantations, Genua
Vernissage „Spaziergang nach Syrakus“ in der Galerie Incantations, Genua

Meine Ausstellung „Spaziergang nach Syrakus – Passeggiata a Siracusa“ ist nun in Genua zu sehen (30. April – 29. Mai 2015). Der genaue Ort: Galerie „Incantations“, Vico San Giorgio 11 in der historischen Altstadt. Am 30. April war die Vernissage, die von den beiden Fotografen & Galeristen Alessandra Cevasco und Davide Marino perfekt vorbereitet war. Ein schöner Abend, mit vielen interessierten Besuchern, bei Wein und Focaccia. Ein paar Medienberichte finden sich in Exibart-Online und im Bericht in Mentelocale.

Wir haben dann die Gelegenheit genutzt und gleich noch ein paar Tage Aufenthalt in Genua drangehängt. Eine tolle Altstadt, ungeheuer verwinkelt aber mit sehr viel Charme. Natürlich durfte auch ein Ausflug zum Friedhof Staglieno und an die ligurische Küste nicht fehlen. Ich bin mir sicher: wir waren sicher nicht das letzte Mal hier!

Genua - Foto: E. Geiss
Genua
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Ausstellungen Eigene Ausstellung

Stillleben und Street-Photography auf der RomArt 2015

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Vom 15. bis 18. Mai findet in Rom die „Internationale Biennale der Kunst und Kultur“ RomArt 2015 statt. Wer in dieser Zeit also gerade in Rom ist, sollte sich diesen Event mit Künstlern aus 48 Ländern nicht entgehen lassen. Bei dieser Kunstmesse werden Gemälde, Skulpturen, Video, Digital Art und Fotografie präsentiert. Ich freue mich, hierfür ebenfalls angenommen worden zu sein und werde Stillleben und Street-Photography zeigen.