Ab dem 15. Oktober sind die Bilder meiner Ausstellung zum Thema Artensterben wieder in Augsburg zu sehen. Diesmal im Foyer des Bayerischen Landesamtes für Umwelt – meinem ehemaligen Arbeitgeber…
Das Landesamt für Umwelt ist natürlich ein idealer Ort, um auf dieses ernste und mir sehr am Herzen liegende Thema hinzuweisen. So hoffe ich dass die Arbeiten nicht nur für die vielen Mitarbeiter, sondern auch für zahlreiche Besucher ein Anlass sind, über unseren Umgang mit unserer Umwelt und unserem – einzigen und einzigartigen – Planeten zu reflektieren.
Die Bilder sind bis zum 15. Dezember währen der Geschäftszeiten des Amtes zu sehen.
Ab dem 9. Juli 2026 ist meine Ausstellung zum Thema Artensterben „Extinct – Der letzte Blick“ im Foyer der Dienststelle Hof des Bayerischen Landesamtes für Umwelt zu sehen. Das freut mich besonders – nicht nur weil es ein sehr repräsentativer Raum ist, in dem die Arbeiten sehr gut zur Geltung kommen, und es thematisch gut zur Einrichtung passt, sondern auch weil ich am LfU den größten Teil meines Berufslebens zugebracht habe. So gibt es auch ein Wiedersehen mit alten und neuen KollegInnen.
Ein besonderer Blickfang sind natürlich die großen Abzüge, die seinerzeit das Naturmuseum Augsburg hat anfertigen lassen und die vom Museum großzügig zur Verfügung gestellt wurden.
Ein besonderer Dank an Dr. Roland Eichhorn, dem betrieblichen Leiter der Dienststelle und allen Mitarbeitern, die zum Gelingen der Ausstellung beigetragen haben.
Dauer: 9. Juli – 23. September 2026. Zu besichtigen während der Öffnungszeiten des Hauses.
Vom 5. Dezember 2025 bis 24. Januar 2026 gibt es in der Galerie Camos in München eine Gruppenausstellung zum Thema „Sizilien“ zu sehen. Beteiligt sind Cäsar W. von Radetzki (Malerei), der sizilianische Fotograf Oreste Monaco und ich.
Cäsar von Radetzky zeigt großformatige Arbeiten seines Sizilienzyklus – intensive malerische Kollagen mit vielfältigen Anklängen an die bewegte Geschichte der Insel. Oreste Monaco beschäftigt sich mit klassisch anmutenden Stillleben und Portraits, die eine getragene, manchmal leicht morbide Stimmung ausstrahlen.
Ich selbst nutze die Gelegenheit, klassische schwarzweisse Street-Photography meines Projektes „Spaziergang nach Syrakus“ mit einem ganz neuen Triptychon zur Sybille von Cumae zu kombinieren.
Die Ausstellung feiert das 15-jährige Jubiläum der Galerie. Wir Freuen uns über zahlreiche Besucher.
I just received the information, that my series „The Seven deadly Sins“ was awarded a „honorable mention“ at the prestigious „Moscow International Foto Award“ in the category „Portfolio“. See link below: Erwin-Geiss_Moscow-Foto-Awards
Ab 27. März sind im Eurostars Grand Hotel in München Bilder meiner „Königstraum“-Serie zu sehen. Die Ausstellung ist ein Ergebnis der langfristigen Zusammenarbeit meines Galeristen mit dem kunstinteressierten Management des Eurostar Hotels.
In den Arbeiten zeige ich Aufnahmen von den wichtigsten Lebensstationen König Ludwig II. aus meiner Sicht. Bilder, die versuchen, die Emotionalität des Königs ernst zu nehmen und nicht als Touristenklamauk zu vermarkten. Wer die Bilder von früheren Ausstellungen kennt, freut sich bestimmt über ein wiedersehen, wer nicht, gewinnt (hoffentlich) einen etwas anderen Blick auf die Persönlichkeit.
Ich freue mich sehr auf diese Ausstellung in dem exklusiven Ambiente. Gerade jetzt können die Bilder eine schöne Einstimmung auf die ab Mai stattfindende Bayerische Landesausstellung im Kloster Ettal mit dem Titel „Mythos Bayern – Wald, Gebirg und Königstraum“ sein!
Hier nochmals die Daten:
Ausstellung Erwin Geiss „Königstraum – Auf den Spuren König Ludwigs II.“
„The Seven Deadly Sins“ – the new work I just recently finished is now on display at this year’s edition of Art Karlsruhe. We are very proud, that we are now for the fourth time in succession at one of the most important art fairs in Germany.
Come and visit the exibition with Galerie Edition Camos in hall 1 at stand V05.
Volles Haus! Zur Eröffnung meiner neuen Ausstellung „Die Sieben Todsünden“ war die Galerie „Edition Camos“ wieder einmal rappelvoll. Hochmut, Neid, Zorn, Völlerei, Habsucht, Trägheit und Wollust haben zu meiner großen Freude viele an Fotokunst Interessierte, Freunde und Bekannte angezogen. Für mich ist eine Vernissage immer wieder ein emotionaler, bewegender Moment. Fast drei Jahre habe ich an der Werkgruppe zu den „Sieben Todsünden“ gearbeitet. Ein Thema, das mir sehr am Herzen lag. Dabei rührt meine intensive künstlerische Beschäftigung mit diesem Thema nicht so sehr von der theologischen Reflexion her. Im Umgang mit diesen Begriffen sehe ich vielmehr in auffälliger Weise den Wertewandel in unserer Gesellschaft manifestiert. Das was früher eine „Todsünde“ war, ist ja längst nicht mehr nur negativ konnotiert. Von der Selfie-Manie über die Schäppchenjäger-Mentalität zu „All-You-Can-Eat“ finden sich viele Beispiele, wie Verhaltensweisen gesellschaftlich etabliert wurden, die durchaus eine Nähe zu den früheren „Todsünden“ zeigen. Durch den Rückgriff auf tradierte Bildmuster, wie sie in der künstlerischen Behandlung des Themas seit Hieronymus Bosch eingesetzt wurden und ihre Umsetzung mit aktuellen Inhalten bietet sich mir die Möglichkeit, Veränderung und Wandel zu thematisieren. Das Stillleben verdinglicht sozusagen per definitionem. Es erlaubt einerseits Nähe über die persönliche Erfahrung mit den Gegenständen und schafft andererseits Distanz durch den artifiziellen Charakter der Inszenierung. Damit lässt sich eine Situation ästhetisch überhöhen und gleichzeitig auf unterschiedlichen Ebenen verrätseln. Die Präsentation der „Sieben Todsünden“ hinter glänzendem Acryl führt dazu, dass der Betrachter sich immer auch ein wenig selbst in den Bildern widerspiegelt.
Und so ergaben sich viele intensive Diskussionen rund um die Bilder und die Relevanz der „Sieben Todsünden“ in unserer Zeit.
Auch in der Süddeutschen Zeitung erschien ein schöner Artikel zur Ausstellung (hier)
Vom 15. – 19. Februar findet wieder die Art Karlsruhe statt. Ich bin wieder am Stand der Galerie Edition Camos mit neuen (und einigen älteren) Stillleben vertreten. Einige Arbeiten werde ich bei dieser Gelegenheit überhaupt zum ersten Mal öffentlich zeigen. Natürlich bin ich schon ganz gespannt auf die Reaktionen der Besucher.
Selbstverständlich werden am Stand der Galerie aber auch noch eine ganze Reihe weiterer Künstler gezeigt – so z.B. die phantastischen Platin-Palladium-Prints von Ryuji Taira, die beeindruckenden, nicht zuletzt auch handwerklich perfekten Schwarzweiß-Landschaften von SILVERFINEART, die farbstarken, individuell überarbeiteten Bilder von Maria Maier und die kontemplativen Bildcollagen von Corinna Rosteck.
Für „Young collectors“ werden auch eine ganze Reihe kleinformatiger – aber natürlich dennoch hochwertig produzierter – Arbeiten zum Einstiegspreis angeboten.
Wir freuen uns schon jetzt auf viele fachkundige Gespräche und Kontakte.
Und wenn die eine oder andere Arbeit ein neues Zuhause findet wäre das natürlich auch schön…
Auf der vom 29. November bis 4. Dezember stattfindenden Kunstmesse Art Innsbruck beteiligte sich dieses Jahr zum ersten Mal auch die Galerie Edition Camos. Neben den beeindruckenden großformatigen Schwarzweiß-Landschaften von Silverfineart (Ina Forstinger und Gerald Berghammer) hatte ich die Möglichkeit hier eine Reihe meiner Stillleben dem österreichischen Publikum vorzustellen.
Zum ersten Mal zeigte ich meine neue Arbeit „Black Light“. Diese Arbeit thematisiert einerseits das Grundthema der Fotografie – Licht und Wahrnehmung. Andererseits visualisiert sie aber auch den ambivalenten Umgang unserer Gesellschaft mit „Strahlung“.
Das Bild fand bereits im Vorfeld reichlich Beachtung bei der Vorberichterstattung zur Messe.
Die Ausstellung von Schwarz-weiss Arbeiten des italienischen Fotografen Elio Ciol und mir in der Mannheimer Galerie Art Priori wurde bis zum 21. Juli 2016 verlängert.
Wer also Lust hat die Arbeiten aus meiner Serie zu J.G. Seume’s „Spaziergang nach Syrakus“ und die wirklich beeindruckenden Bilder des Altmeisters Elio Ciol zu geniessen hat jetzt nochmal vier Wochen Zeit das zu tun.